Ausstellungen 2017


"Wenn die Vernunft die Augen schliesst"  3. - 26.11. 2017

Eine ganz besondere Erfahrung ist für mich, das die Reihe über die Terroranschläge  die ich malte, an einem ganz besonderem Ort ausgestellt wird. Es ist die Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen, in der von Nähe Bielefeld. Zum ersten Mal wurde nicht nur eine Eröffungsrede gehalten sondern auch eine Predigt mit meiner Kunst angereichert. Die dortigen Pfarrer Lars Kunkel und Hartmud Birkelbach setzen sich engagiert für die Kunst in ihrem Kirchenkreis ein, vielen Dank nochmal.

Auferstehungskirche Bad Oeynhausen

Von Moellerstr. 1

Täglich geöffnet von 9-18.00 Uhr

Mehr Infos: www.kirchenkreis-vlotho.de


Johannes Kriesche, Gewinner des Kunstpreis Worpswede 2017, 2. Platz
Thema: "AUTO | MACHT | MOBILITÄT"

Ich freue mich bekannt zu geben den mit 2.500 € dotierten 2.Preis gewonnen zu haben. Über 370 Künstler aus ganz Europa haben sich mit mehr als 800 Werken an diesem Wettbewerb beteiligt. Die externe Fachjury (u.a. mit Prof. Timm Ulrichs u. Bruno Bruni) hat in einer Vorauswahl 50 Exponate für die Preisverleihung nominiert. Nach der Ausstellung im Automuseum PS-Speicher in Einbeck wird die Ausstellung in verschiedenen Städten zu sehen sein. Die weiteren Ausstellungsorte werden zu einem späteren Zeitpunkt auf www.kunstpreis-worpswede.de veröffentlicht.

www.kunstpreis-worpswede.de

Bilder der Ausstellung im Automuseum in Einbeck (PS-Speicher)

Dr. Peter Joch, Direktor der Kunsthalle Darmstadt schrieb 2009 zu der Werkreihe Lichttempel:

Auf nächtlichen Autofahrten sind Tankstellen unübersehbare Landmarken, unwiderstehliche Hingucker, die den Blick wie magisch anziehen. Betritt man diese gleißenden Glashäuser, überschütten sie einen mit hartem Licht aus flimmernden Neonröhren oder scharf fokussierenden ....

 

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Christopher Naumann von der Galerie M-Beck aus Homburg/Saar schrieb 2012:

Die Gruppe der Lichttempel bildet Tankstellen bei Nacht ab. Johannes Kriesche geht es in dieser Werkgruppe sowohl um die Schnelligkeit, das Tempo...

 

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"Lost in Transition", 23. September – 5. November 2017 Gruppenausstellung in Darmstadt

Vernissage der Themenausstellung in Kooperation mit dem Kunstforum der TU Darmstadt

Idee, Konzeption: Michaela Schrabeck (Atelierhaus) Kuratierung, Organisation: Julia Reichelt (Kunstforum TU Darmstadt) und Michaela Schrabeck (Atelierhaus Darmstadt) In der Ausstellung geht es um das Flüchtige, Ephemere. Thematisiert werden formale und inhaltliche Erscheinungsweisen des Flüchtigen und Vergänglichen, wie z.B. Fließendes, Veränderliches, sich Auflösendes; genauso wie Visualisierungen von Erinnern und Vergessen als Teil transitorischer Prozesse. Das Ephemere ist bekanntes Terrain der bildenden Kunst. In unserer Zeit kommt dem Thema jedoch neue Bedeutung zu. Besondere Brisanz und Aktualität gewinnt das Flüchtige durch die zunehmende Beschleunigung des modernen Lebens, die keine Beständigkeit zuzulassen scheint. Der stete Fluss der Zeit ist vielerorts zu einem reißenden Strom geworden. Zeitgenössische Soziologen und Philosophen sprechen von Atemlosigkeit und dem „erschöpften Selbst“ (Hartmut Rosa). Oder sie stellen fest, es sei zunehmend schwieriger, ein konstantes „Ich-Gefühl“ entwickeln zu können (Byung Chul Han). Die Ausstellung LOST IN TRANSITION stellt einerseits das Veränderliche, Ephemere als natürliche Prozesse in den Mittelpunkt der Betrachtung. Andererseits wird in Hinblick auf menschliche Identitäten der Aspekt der Verunsicherung und des Verlusts thematisiert. So schlägt die Ausstellung einen Bogen von Natur- zu gesellschaftlichen Phänomenen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Atelierhaus Darmstadt, 64283 Darmstadt, Riedeselstr .15

Öfnungszeiten: donnerstags bis sonntags von 15 bis 19 Uhr zu sehen.

www.atelierhaus-darmstadt.de


APOKALYPSE DES REALEN 23.8.– 10. 9. 2017, Frankfurt

Gabriel Stoian, Johannes Kriesche, Federico Rosa

 

Im Zeitalter großer gesellschaftlichen Umwälzungen mit zahlreichen Gewalttaten, Kriege und kritische politische Entscheidungen ist die Kunst, so die Überzeugung der Ausstellungsteilnehmer von „Apokalypse des Realen“, ein Mittel zur Sensibilisierung der Gesellschaft auf Probleme, vor die wir die Augen nicht schließen dürfen. Drei zeitgenössische Künstler hinterfragen visuell das Reale und setzen es mit einer Apokalypse gleich.

Kuratorin: Dr. phil. Ana Karaminova

Galerie im Künstlerhaus ATELIERFRANKFURT

Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt am Main

www.atelierfrankfurt.de

hr2 Kunstkritikerin Stefanie Blumenbecker

berichtet über die Ausstellung in der

Frühkritik am 24. August 2017



"Musenzopf" in der Nähe der Loreley

Museum Boppard

 

Bis Ende August 2017 konnte man Abends diese Lichtinstalltion sehen.

Ein Projekt des Künstlers Johannes Kriesche und dem Museum Boppard. Da in seinen Bildern auch die Dunkelheit und das Licht eine Rolle spielen entstand die Idee, Elemente seiner Bilder als Lichtobjekte im Nachtlicht zu installieren.
Der „MUSENZOPF“, gefertigt aus modernem LED-Licht, erinnert besonders im Mittelrheintal an Märchen und Sagen. Muse nennt man heute Kreativität. Dieses Bild passt auch zur Kurfürstlichen Burg – Altes mit Neuem verbinden und ein Ort für Kreativität und Kultur sein.

info: http://museum-boppard.de


Musenträne des Magus

"Nacht der Museen, 2017 in Frankfurt"

 Samstag 6. Mai

Auf dem Dachgarten der Skyline Plaza
, Europa-Allee 6 in Frankfurt am Main

Dass Frankfurt auch "Die Stadt der Lichter" genannt wird, kann man besonders vom Dachgarten des Skyline Plazas, nachvollziehen. Von dort aus können die Besucher nicht nur die Lichter der Skyline erleben: Auf dem Dachgarten gibt es Lichtinstallationen wie die "Träne des Magus", und "Zeitschleifen" , bestehend aus LED-Tubes, Silikon, Glaskugeln, zu bewundern.

Mit freundlicher Unterstützung der Firma  MBN PROLED aus Friedberg.


"Tod & Wagnis Teil 2"

 

19.01. - 15.05.2017

Einführung: Dr. Christopher Naumann

Wie weit können oder dürfen Kunst und Kommerz gemeinsam Wege gehen? Ist es möglich einen Sarg oder eine Urne individuell zu gestalten und welche persönlichen oder gesellschaftlichen Aussagen können damit verbunden sein? Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus dem In - und Ausland haben sich diesen Fragen gestellt und ihre ganz eigenen Antworten dazu gefunden. Kooperation mit der Kunstgalerie m beck, homburg

galerie m beck, Homburg an der Saar

 

galerie m beck, Dr. Christopher Naumann, Am Schwedenhof 4, 66424 Homburg

 Tel: 06848 7011910 Mobil: 01520 8647282

 

Info-Center am Hauptfriedhof
Haid-und Neu-Str.33, 76131 Karlsruhe
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17.00 und Sa 10-13.00 Uhr
E-Mail: service@friedhof-karlsruhe.de
Telefon: 0721 - 782 09 33

30 nationale und internationale Künstler haben sich mit beiden Themenschwerpunkten befasst. Von der Anlehnung eines mittelalterlichen Reliquienschrein (Adriana Woll) oder als Folterinstrument (Reinhard Roy) sowie als alltäglicher Begleiter (Oliver Kelm) oder der bewußten Auseinandersetzung des Kindstodes reicht die Spanne der Ausarbeitung. Dabei tangieren die Objekte, die zum größten Teil noch funktionsfähig sind die Bereiche der konkreten Kunst ebenso wie der zeitgenössischen gesellschaftkritischen Kunst. Zusammen mit unserem Kooperationspartner Pietät von Rüden geht es den Künstlern und uns in dieser Ausstellung auch darum ein Bewußtsein zu schaffen und schärfen, dass der Tod zum Leben dazu gehört, es unterschiedliche Formen des Umganges mit diesem gibt und eine Negierung dessen gesellschaftlich nicht sinnvoll ist...

 

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"PageArt – ein Sammlerprojekt"

 

19.01. - 05.02.2017

Einführung: Dr. Carsten Siebert,  KunstRaum Riedberg, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Vernissage, Mittwoch, 18. 1. , 19 – 22 Uhr

 

Wie lassen sich Solidarität und dialogischer Austausch zwischen erfolgreichen Künstlerinnen und Kunstlern und jungeren Talenten, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, stiften? Dieser Leitgedanke bildete den Ausgangspunkt für das Sammlerprojekt PageArt von Jutta Ziegler und Carsten D. Siebert. Die Sammlung umfasst mittlerweile ca. 110 Werke von 99 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Sie bietet einen breiten Überblick über die unterschiedlichen Strömungen und Techniken in der heutigen Kunst. Aktuell findet die vierte Präsentation von PageArt statt.

 

KunstRaum Bernusstraße
Bernusstraße 18 (über Zeppelinallee), 60487 Frankfurt am Main
Telefon 069 97783656, Mobil 0172 6707014
Mi, Do und Fr 14 - 18:30 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten gerne mit persönlicher Terminvereinbarung
www.kunstraum-bernusstrasse.de
mg@kunstraum-bernusstrasse.de


"WENN DIE VERNUNFT DIE AUGEN SCHLIEßT"

 

24.11.2016 – 27.01.2017

Einführung: Dr. Carsten Siebert,  KunstRaum Riedberg, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Eröffnung, Donnerstag, 24.11., 20 Uhr

 

Abbildung: "Unterm Kreuz", 120 x 100 cm, Öl und Glaskugeln auf Leinwand, 2016

 

Johannes Kriesche : „Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen die Ereignisse der Anschläge in Paris bildnerisch zu bearbeiten, weil sie mich persönlich tief betroffen machten. Es geht hierbei auch um einen Anschlag auf die Kunst und Kultur, auf die Kraft des Lebens und darum wie blind und verblendet Menschen sein können oder werden können. Als ich das Titel-Bild mit dem verletzten jungen Mann auf einer Warschauer Zeitung am Tag nach dem Anschlag sah, gefror mir buchstäblich das Blut in den Adern. Ich musste mich erstmal hinsetzen und luftholen. Es war dabei auch ein tiefreligiöses Gefühl, welches der Fotograf dort eingefangen hatte. Es erinnerte mich an Bilder der Kreuzabnahme… mir lies dies keine Ruhe mehr. Ich musste damit was machen. So wurde aus dem Titelbild das Erstwerk der neuen Reihe." 

 

Die Ausstellung im KAISERandCREAM ART DISTRICT ist die künstlerische Umsetzung der Fassungslosigkeit, Trauer und Bestürzung, um eine Tat von jungen Menschen auf junge Menschen, die gerade dabei waren Musik zu erleben.

 

Galerie RUBRECHTCONTEMPORARY im KAISERandCREAM ART DISTRICT
Büdingenstrasse 4-6, 65183 Wiesbaden
Tel ++49 611 205 211 5
www.rubrecht-contemporary.com

Jeden Donnerstag ist die Galerie von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Für eine weitere Terminvereinbarung steht Leander Rubrecht – für Sie gerne und jederzeit telefonisch von Montag bis Samstag zwischen 9:30 – 20 Uhr unter: 0176-81665031 zur Verfügung