LUMINALE März 2020, Frankfurt am Main

 

every breath you take

 

Mit jedem Atemzug kreisen wir Menschen ein Leben lang mit unserem Planeten um die Sonne. Dieser Energie verdanken wir zum größten Teil den Bäumen, die den Kreislauf erneuern und ohne die kein Leben existieren würde. Eine alte Sufi-Weisheit lautet: „Wenn es uns gelingt, Atem und Bewusstsein zu verknüpfen, sind wir der Lebensenergie verbunden.“


EINATMEN – fließenlassen – AUSATMEN – Baum im Körper – EINATMEN – Rhythmus der Natur – AUSATMEN – Bauchatmung – EINATMEN – innen – AUSATMEN – außen – Meeresbrandung – EINATMEN – Astronautenerkenntnisse – EINATMEN – Inspiration – AUSATMEN – loswerden


Die Baumform als Prinzip von Wachstum und die Auffassung, das im Altertum die Lungen als Flügel der Seele galten – diese Wechselbeziehung inspirierte Johannes Kriesche künstlerisch zu der Lichtinstallation „every breath you take“. Ein großer ovaler Ring aus LED-Tubes um einen nahestehenden alten Baum, leuchtet rhythmisch auf. Einige Abschnitte sind farbig bearbeitet, eine Poesie aus Farb,- Licht-, und Wortklang entsteht. Zwischen den Farbcodierungen erscheinen Beobachtungen von Astronauten, die die Erde umkreist haben. Sie beschreiben sie von oben als ein großes Wunder, mit ihrer empfindlich, zugleich schützenden und scheinbar atmenden Atmosphäre…

Mehr info: https://www.luminale.de/projekte/every-breath-you-take/

 

Der Frankfurter Künstler Johannes Kriesche befasst sich seit nunmehr 10 Jahren mit Lichtkunst. Durch seine malerischen Experimente auf Leinwänden, mit Paraffin und lasierenden Acryl/Ölschichten, begann sein Interesse an der nächtlichen Stadtlandschaft, um dort Lichtzeichnungen als zeitgenössisches Kunsterleben zu entwickeln. Mit Unterstützung der Friedberger Lichtfirma PROLED konnte er bisher zahlreiche Lichtinstallationen verwirklichen. Diesmal bedanke ich mich auch beim Kulturamt Frankfurt am Main und der Firma Glaskeil für die Unterstützung.

 



EZB, Europäische Zentralbank, Frankfurt am Main, Kunst, deutsche Kunst, Glaskugeln, Kunst raum Riedberg, Johannes Kriesche
Das Blaue vom Himmel..., Glaskugeln/Plexiglas, Öl, Leinwand, Holz, 2017, 45x80 cm

Frankfurter Positionen

mit Werken von Kerstin Lichtblau, Johannes-Nandu Kriesche, Ottmar Hörl, BePoet, Sandip Shah, Jan Henrik Sohnius & EL EGO

4.2. – Mai 2020

In der Ausstellung Frankfurter Positionen werden Werke von Ottmar Hörl, Kerstin Lichtblau, Johannes-Nandu Kriesche, Sandip Shah, Jan Henrik Sohnius, BePoet und EL EGO gezeigt. Die Künstler haben sich in ihren Arbeiten mit den Bauwerken und dem Leben in Frankfurt auseinandergesetzt. In verschiedenen Techniken wie Malerei, Siebdruck, Fotografie und Plastik wird auf die Stadt am Main Bezug genommen. So hat bereits in den 1980er Jahren Ottmar Hörl radikale Konzeptionen zur Autonomie des Kunstwerks – neben einigen Kunst-am-Bau-Projekten – in Frankfurt verwirklicht. Ganz konkret auf die Goethe- Universität nahm er im Jahr 2014 mit seinen Goethe-Multiples Bezug. Die Künstler Kerstin Lichtblau, Johannes Nandu Kriesche, Sandip Shah und BePoet beziehen sich in ihren Gemälden und Siebdrucken explizit auf Bauwerke, die typisch für die Stadt und die Goethe-Universität sind. Jan Henrik Sohnius durchstreift den urbanen Raum nach kuriosen Alltagsbegebenheiten und - situationen, die er mit der Kamera festhält. BePoet zeigt aus seiner Werkreihe der Untergehenden Bauwerke u. a. die Chemischen Institute aus den 1970er Jahren, die in absehbarer Zeit einem Neubau weichen werden. Sandip Shah ist bekannt für seine urbanen Camouflage-Malereien, Kerstin Lichtblau und Johannes Nandu Kriesche zeigen in ihrer jeweils typischen Bildsprache malerische Umsetzungen und Interpretationen bekannter Bauten. EL EGO schließlich präsentiert Arbeiten der Werkreihe zur Epikunst mit Bezug zur Vertikale. Alle Künstler verbindet, dass sie einen großen Teil ihres Lebens und künstlerischen Schaffens in Frankfurt verbracht haben und diese Stadt kennen wie kaum ein anderer.

Goethe-Universität Frankfurt/M.     

KunstRaum Riedberg: Biozentrum, Gebäude 101

Leitung: Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident
Kurator: Dr. Carsten D. Siebert
Auskunft: Dekanat Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie

Tel.: 069 798-29545
www.uni-frankfurt.de/54900366/KunstRaum_Riedberg 

 


GEMISCHTE GEFÜHLE

29. Februar – 25. März 2020 im KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ

INKLUSION, MENSCH, VIELSEITIGKEIT, GEFÜHLE


Mehr als 50 Künstler zeigen auf ihre persönliche Art und Weise verschiedene „Menschen und/oder ihre Gefühle“ in Form von Skulpturen, (interaktiven) Installationen, Gedichten, Fotografien, Gemälden...

Die IFB-Stiftung aus Wiesbaden zeigt ab 29. Februar 2020 in der großen Gruppenausstellung „Gemischte Gefühle“ mehr als 80 internationale Künstler mit und ohne Beeinträchtigung im Kunstverein Familie Montez. Rund 80 Kunstwerke in Form von Skulpturen, interaktiven Installationen, Gedichten, Gemälden und Fotografien sind bis zum 25. März 2020 unter der Honsellbrücke direkt neben der EZB zu sehen.

Alt, Deniz/ Antonio, Douglas /Arbab, Malik Barth, Nicola /Becher, Ute/ Brailsford, Roderick /Camell, Drew Capucci, Andrea /Conrad, Anja /Decastro, Eric Diegel, Jos /Dinges, Michael/ Fehrenbach, Christine Firley, Christian /Ford, Mark/ James/ Fuentes, Mariano/ Gerauer, Anja/ Goschin, Anna /Gerger, Bersan /Grafe, Dietmar/
Hahn, Jolanda /Hartmann, Andrea /Heinke, Florian /Helberger, Meike /Helberger, Tom /Jung, Andreas /Kammerer, Maya Khosravi, Asal /Kiehl, Billa/ Kneidl, Franziska/ Kriesche, Johannes/ Kreutz, Joachim /Lachaize, Marc /Ladajusic, Marko/ Linschmann, Reinhart /Lundgren, Per Ricard /Mann, Sandra/ Marquez, Germa/
Martinez, Lorena /Mondon, Ines /Morales, Francisco/ Musliu, Sali/ Nick Henry /Otto, Justine /Peckl, Manfred/ Pizarro, Esther/ Pleskomja, Ivona/ Powell, E.G./ Prior, Klaus/ Rettig, Horst/ Ripperger, Achim/ Rössler, Edda /Ruff, Anneliese/ Sam, Erdo/ Satter, Heike /Schmidts, Michaela /Schoa, Daniel/ Scholz, Danny/ Schrade, Eric /Schroll, Markus/ Schwab, Eva/ Schwerdtfeger, Heike/ Seiverth-Tsegai, Robel /Seuss, Sabine/ Spittal, Hayko/ Stanojev, Valentina/ Stehr, Sebastian/ Stroh, Luisa/ Suonto, Eveliina/ Szönye, Piroska / Van de Loo, Simone /Weber, Carl /Weber, Ursula / Weiss, Constanza/ Wenk, Conny /Wever, Margrieta /Wolf, Andrea/  Wolf, Max/  Zimmermann, Guido/  Zimmermann, Willi/ DIE KRAFT DER KUNST
7,6 Millionen Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen leben in Deutschland, also fast jeder Zehnte. Die IFB hat es sich seit 1959 zur Aufgabe gemacht,
diese Menschen in allen Lebenslagen und Altersabschnitten zu unterstützen. In 65 Einrichtungen betreuen 1.200 Mitarbeiter 2.500 Betroffene an 6 Standorten.
DER MENSCH STEHT BEI UNS IM MITTELPUNKT! UNSER KUNSTPROJEKT SOLL  EINEN NEUEN ZUGANG ZUM THEMA BEEINTRÄCHTIGUNG SCHAFFEN.
Mit dem Ziel, Vorurteile und Barrieren jeder Art von Andersartigkeiten in der Gesellschaft abzubauen. ES IST EINE KUNST, DAS HERZ ZU BERÜHREN.
Für ein Kunstprojekt, das sich ausschließlich mit dem Thema
„Mensch“ beschäftigt, sind Emotionen grundlegend. Claudia Messer (Kuratorin) Meike Helberger (Kuratorin)
www.ifb-stiftung.de

www.gemischtegefuehle.com
KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ , Honselstr.7, 60314 Frankfurt

Öffnungszeiten: 
Dienstag – Sonntags 13.30 – 18.00 Uhr  Eintritt frei


CSD, Christopher street day frankfurt am main, freie kunst, art, gay, germany, deutsche kunst, johannes Kriesche
Ball nie flach halten ..., Glaskugeln auf Öl, Leinwand und Holz, 2019, 70 x 50 cm

GLÜCK

ein partizipatives Ausstellungsexperiment mit Jugendlichen

 Eröffnung: Freitag den 28. Februar 2020 um 17.00 Uhr

 29.2. – 19.4. 2020

 54 Jugendliche aus Wiesbaden und Darmstadt machten sich auf den Weg in 22 Künstlerateliers, um dem Glück in der Kunst auf die Spur zu kommen. Entstanden ist eine thematische Gruppenausstellung, die an zwei Orten parallel gezeigt wird: im Kunsthaus in Wiesbaden und im Atelierhaus in Darmstadt. Die ausgestellten Werke sind so verschieden und individuell, wie die dahinter stehenden künstlerischen Positionen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Die für die Auswahl verantwortlichen Schülerinnen und Schüler kommen aus der Integrierten Gesamtschule Kastellstraße, aus der Förderschule Fluxusschule und dem Gymnasium Lichtenbergschule. So setzt das Projekt "Glück" ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion in der bildenden Kunst. Neben der Ausstellung dürfen die Besucher sich über einen begleitenden Film freuen, in dem die Jugendlichen ihre Beweggründe und Auswahlkriterien zur Sprache bringen.
Die Ausstellung im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, wird am 28. Februar 2020 um 17 Uhr eröffnet. Stadtrat Helmut Nehrbaß begrüßt die Gäste, und die Projektleiterin Alexandra Waldmann wird über das Konzept sprechen. Hierzu lädt das Kulturamt herzlich ein. Die Ausstellung läuft vom 29. Februar 2020 bis zum 19. April 2020 und kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr, bei freiem Eintritt besichtigt werden. 
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. In Zusammenarbeit mit dem Atelierhaus Darmstadt und dem Amt für Soziale Arbeit – Abteilung Jugendarbeit.


Rahmenprogramm im Kunsthaus Wiesbaden

Sonntag, 19. April 2020, 11.30 Uhr: Führung mit Projektleiterin Alexandra Waldmann

(weitere Führungen für Schulklassen können per E-Mail angemeldet werden)

Infos:  0611 31 90 01


www.wiesbaden.de/kunsthaus

Öffnungszeiten: 
Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 11.00 – 17.00  Uhr,

sowie Donnerstag von 11–19 Uhr

Eintritt frei

 


KULTURBEUTEL

16. Juli – 20. August im KUNSTVEREIN OFFENBACHER KÜNSTLER (bok)

Karin Rosemarie Bleser, Brigitte Gutwerk, Anja Hantelmann, Johannes Kriesche, Andreas Masche, Petra Maria Mühl, Pelusa Petzel, Leonore Poth, Klaus Puth, Reda-Marija Richter, Hannah Schmider, Claudia Weber, Ursula Zepter

Malerei, Installation, Mixed Media, Skulptur, Objekt, Zeichnung

 

Finissage am Samstag, 20. August 2020, 19 Uhr

Eine Veranstaltung des Bundes Offenbacher Künstler

Der BOK ist mit der Kulturbeutel Ausstellung "wieder da" nach der Corona-Pause und bringt seine Mitglieder zusammen. Während des Lockdown waren BOK Mitglieder auf der website mit ihren Arbeiten mit dem Bezug zur Corona-Krise präsent. Jede Woche "befüllte" ein Mitglied des BOK mit seiner/Arbeit und den entsprechenden Texten, den Kulturbeutel. Als äußeres Zeichen des Zusammenhalts und der künstleri- schen Tätigkeit im BOK, war auf unserer Homepage und in den digitalen Netzwerken der KULTURBEU- TEL entwickelt worden. Im täglichen Gebrauch ein nützliches Utensil, das vieles aufnimmt, transportiert und verbirgt, was dem Nutzer hilfreich ist, was überrascht, oder lange vermisst wurde. Im übertragenen Sinne ist es ein Ort, an dem sich Künstlerinnen und Künstler mit ihren aktuellen und/oder längerfristigen Tätigkeiten und Positionen vorstellen: zum Überraschen, zum Kennenlernen, zum Nachdenken und zum Neugierig werden.

Jeden Freitag lädt bis auf weiteres ein anderer Künstler/eine andere Künstlerin für eine Woche zum virtuellen Besuch mit seiner/ihrer künstlerischen Arbeit ein, auf der Homepage: www.bund-offenbacher-kuenstler.de

Öffnungszeiten: Donnerstag und  Freitag: 16—19 Uhr und Samstag: 11—15 Uhr

ab 1. August: Do. 16–21 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung: 0177 449 2630

Wegen der Corona Pandemie gelten die allgemeinen Abstandsregeln und die Mundschutzpflicht. Wir bitte um Verständnis.


Nandu im Interview
Nandu im Interview

Ein ganz normaler Herbst, nur anders…

Kunstverein Montez, Frankfurt am Main

01.12. – 31.12. 2020

 

Ca. 30 Künstler*Innen sind an diesem Wandbild auf Papier beteildigt

 

Da die Räumlichkeiten aufgrund der allgemein bekannten Corona-Maßnahmen bis voraussichtlich Januar für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, haben wir kurzfristig beschlossen ab Dezember ein neues Projekt mit Berücksichtigung der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen ins Leben zu rufen.

Ab dem 1. Dezember soll jeden Tag jeweils ein/e Künstler/in einen Beitrag zu einem großformatigen Gemeinschaftsbild (3.20m x 17m) anfertigen.
Das Projekt soll vom 01. – 31. Dezember stattfinden.

Der tägliche Fortschritt lst videographisch dokumentiert worden und auf diversen sozialen Medien geteilt. Parallel zur bildnerischen Arbeit sollen auch performative Darbietungen (Musiker, Tänzer, Dichter jew. 1-2 Personen) vor dem entstehenden Bild stattfinden, die auch per Video dokumentiert werden.
Ziel des Projekts ist eine gemeinsame, bildnerische Darstellung des sich dem Ende neigenden Jahres 2020.

 

https://kvfm.de/ein-ganz-normaler-herbst-nur-anders

 

KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ , Honselstr.7, 60314 Frankfurt

Öffnungszeiten: 
Dienstag – Sonntags 13.30 – 18.00 Uhr  Eintritt frei