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»Einsprung« Glaskugelbilder in Bad Orb

Vernissage, Samstag, 9. Juli, 14.00 – 18.00 Uhr

9.7. – 6.8. 2022

 

In meinen Arbeiten bekommen optische Irritationen und inhaltliche Dissonanzen den größten Stellenwert. Ich versuche aus persönlich Erlebtem, Kompositionen in die Allgemeingültigkeit zum klingen zu bringen. Verschiedene Materialien, wie Paraffin, LED-Tubes, Öl auf Leinwand, Expanderschnüre, Acrylglas und neuerdings auch Glaskugeln, finden in meiner Neugier nach Bildern ihren Platz und ergeben immer wieder neue Herausforderungen, die ich liebe… denn die Kunst besteht auch darin aus etwas Unmöglichem, Möglichkeiten zu machen.
Die Bilder gerade der neueren Glaskugelserie fordern durch ihre Oberflächenstruktur mit den zahlreichen Lichtbrechungen eine Offenheit des Denkens heraus, um sich den Phänomenen der Welt aus unterschiedlichen Perspektiven und mit einem offenen Blick zu nähern. Der Sprung ins Wasser, in der Neuen Serie der Glaskugelbilder, und die optische Bewegung darin, verheißt dem Menschen ein Gefühl von Freiheit und Schwerelosigkeit. So bleibt auch der "Sprung ins kalte Wasser" nicht nur ein Sinnspruch, es ergibt eine künstlerische Formel bei der ich nicht genau weiß, was dabei am Ende herauskommt.


Öffnungszeiten siehe Website


Heyne Kunst Fabrik
Wendelinusstraße 2
63619 Bad Orb


www.heynekunstfabrik.de


»Freiheit Atmen« Teilnahme an dem Lichtkunstwettbewerb, Alter Schlachthof, Karlsruhe

Die lange Nacht voll Kunst und Kultur im Kreativpark Alter Schlachthof

Samstag 21.5. 2022, 18 – 3 Uhr

 

Im Altertum galten die Lungen als Flügel der Seele. Eine große Plexiglasscheibe mit farbigem Licht liegt im Zentrum eines stilisierten Hauses, unser Haus Europa, mit seinen verschiedenen Kulturen aber eines eint uns alle: den Geist der Freiheit einzuatmen; in einer Demokratie zu leben.

 

Im Frühjahr 2020 war für die geplante Kulturnacht „Schwein gehabt“ auf dem Gelände des Alten Schlachthofs in Karlsruhe im Mai, erneut der Wettbewerb für Lichtkunst ausgeschrieben worden. Der im Jahr 2012 von der Bildhauerin Antje Bessau ins Leben gerufene Lichtkunstwettbewerb, der sich inzwischen zur Hauptattraktion der Kulturnacht „Schwein gehabt“ etabliert hat, sollte das Thema der Europäischen Kulturtage „Europa - ein Versprechen“ aufgreifen.

 

hInfos: www.alterschlachthof-karlsruhe.de/ausgeschlachtet/

 

 

 

Auf der Webseite www.youtube.com/hashtag/medienkunstkarlsruhe sind alle 17 Lichtkunstbeiträge der KünstlerInnen mit einem  Interview schon mal zu sehen und zu hören.

Hier ist der direkte Link zu meinem Video/Interview:  www.youtube.com./watch?v=fP-8Z4QUa68 (Kleiner Tipp falls Sie es ohne Werbung sehen wollt: einfach die Zeile von youtube kopieren und im Browser öffnen)

Infos:  www.alterschlachthof-karlsruhe.de, Programmheft2022_VIEW_Schwein_gehabt_2022.pdf



Lichtkunst in Frankfurt

Es gibt eine neue Webseite über Lichtkunst in Frankfurt:
Ich bin auf dieser neuen Seite mit meiner letzten Lichtinstallation vertreten und freue mich sehr über die Veröffentlichung. Meine 1. permante Lichtinstallation "Lichtfall 1", ist nun an der Villa von dem Kunstsammler Ehepaar Emmer in Frankfurt-Niederrad angebracht. Sie befindet sich in der Flughafenstr. 12 und ist auch tagsüber ein Kunstgenuss.
Eingeweiht wurde sie am Samstag den 18. September 2021 um 20 Uhr.
Ort: Flughafenstraße 12, 60528 Frankfurt am Main
Lichtfall 1, 2021, LED-Tubes, Aluminium, Farbiges Acrylglas, 4,60 x 1,60 m
Lichtfall 1, 2021, LED-Tubes, Aluminium, Farbiges Acrylglas, 4,60 x 1,60 m


»Einsprung«  Ausstellung im Switchboard, Frankfurt am Main

27.1. – 18.3. 2022

„Alle Lust will Ewigkeit“ oder „Grenzwanderer“ heißen Bildserien. Damit setzt das Community-Café Switchboard die vor einigen Jahren begonnene und wegen Corona ausgebremste Reihe mit Kunstausstellungen fort.


„Einsprung“ erklärt die Motive der Serie „Alle Lust will Ewigkeit“ ziemlich treffend: Nandu Kriesches Bilder zeigen Schwimmer und Schwimmbadszenen. Das Besondere an den Bildern ist dabei weniger das Schwimmbad-Thema, sondern vielmehr die verwendete Technik: „Auf einen malerischen Grund aus Leinwand setzt die Künstler*in transparente und farbige Glaskugeln, wie man sie aus dem industriellen Bereich kennt“, erklärt der Kunsthistoriker Christian Kaufmann von SwitchKultur-Team. „Die Glaskugeln erweitern das Bild ins Reliefhafte und verleihen ihm eine räumliche Tiefe. Zugleich fangen die Kugeln die Reflexionen des Lichts ein. Ein schwimmendes Oberflächenspiel lässt die Betrachtenden wortwörtlich in das Bild eintauchen und gestattet metaphorisch beziehungsweise über das Sehen eine Annäherung an das fluide Wassermotiv“.

 

Switchboard – bar.cafe.kultur
Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 19 – 24 Uhr, Fr + Sa 19 – 01 Uhr, So 14 – 18 Uhr

www.johannes-kriesche.de/works/alle-lust-will-ewigkeit/

 

Interview in dem Männermagazin GAB, Febr. 2022:

www.maenner.media/regional/gab/grenzwanderer/


„Here we are“, Kunstverein Familie Montez e.V., Frankfurt am Main

18.2. – 06.3. 2022

Mit: Victor van der Saar, Ingrid Schäflein, Hagga Bühler, Isabel Friedrich, Martin Janssen, Johanna Lohf, Ulli Heinlein, Daniel Eyrich, Edwin Schäfer, Roland Vonderbank, Edda Rössler, Bettina de Kartzon, Kathrin Bray, Andreas Schmitt, Selamawit Zewdie, Uschi Lüdemann, Pia Deborah, Alexander Kueller, Dirk Baumanns, Anke Stein, Luis Ramirez, Oliver Tüchsen, Jörgen May, Barbara Scholz-Evans, Yan Rechtmann, Prashant Chavan, Corinna Mayer, Josef Schmelz, Direter Wolthaff, Ralf Löhr, Ulla Sommer, Peter Debusi, Diane Preyer, Markus Böhm, Ilona Herrschaft-Lesnaia, Dieter Kempiak, Yvonne Herrchen-Pynenburg
Karl-Heinz Schadenald, Gözde Ju, Steffen Merte, Michael Jung, Daniela Orben, Haru Neidhardt, Ewa Stefanski, Nikolaus Nessler, Wanda Pratschke, Katja Kempe, Sali Musliu, Max Pauer, Achim Ripperger, Kerstin Krone Bayer, Gisa Hillesheimer, Ericson Krüger, Johannes-Nandu Kriesche, Maciej Russinek, Markus Becker, Sandra Li, Elvira Lantenhammer, Irena Hardjanegara, Vesna Bilic, Christopher Knaus, Costa Bernstein, Claudia Pense, Sigi Am Thor, Siegfried Kärcher, Maks Dannecker, Ingrid Schäflein, Jeff Sheel, Claudia Weber, Pascal Lorenz, Purple Rabbitz, Elke Emmy Laubner, Mihai Grosu, Holger Schulze, Mandy Muschkowski, Olga Petrova, Rainer Raczinski, Evelyne Brotfeld, Katrin Dillmann, Eric Schrade, Victor Kornis, Annett Gioia, Barbara Walzer, Ulla Sommer, Ben C, Serkan Goeren, Toni Wombacher, Julia Roppel, Jerome Cholet, Contanza Weiss, Reda Marija Richter, Sven Kierst, Jorgen May, Paul Hirsch u.a.
Begrüssung: Daniel Mouson, Einführung: Edda Rössler
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
Honsellbrücke am Hafenpark, Frankfurt am Main, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main


Lichtinstallation in der Pop-Up Galerie Kulturlabor, Frankfurt am Main

2.2. – 27.2. 2022

Verein Kulturzeiter*innen e. V. in einem leerstehenden Ladengeschäft , Berliner Str. 32 in Frankfurt

Auf eine ganz kurzfristige Anfrage vom Kulturlabor, hat Johannes-Nandu Kriesche eine Lichtinstallation aus verschiedenen Objekten miteinander in einen Dialog gebracht, die sich, abstrahiert gesprochen, um das Fliessen von Energie drehen.

 

Der Tropfen als Form taucht immer wieder in den Lichtobjekten auf, mal an der Wand auf einen zukommend, wie ein warmer Regen aus Licht. In dem Bild „Doppelengel“ (Glaskugeln, Plexiglas auf Öl, Leinwand und Holz, 2018, 80 x 45 cm), was eine Mittelalterliche Darstellung als Inspiration hatte, fallen leucht-orangene Acrylglastropfen regelrecht vor die Füße. Gerade diese Technik mit Glaskugeln als Lichtbrecher haben die ausgestellten Objekte im Fenster alle gemeinsam. In dem Bild brechen sie die Konturen auf und verundeutlichen den Blick auf Details, die Schärfe ist nur auf die Tropfen beschränkt. Bei dem Objekt daneben mit dem Titel: "Ende eines Gespräches mit der Diktatur des Abstrakten“, (Mixt Media, 2021, 60 x 40 x 30 cm), bilden ausgediente älter Handys einen Kranz um einen Kopf der wohl von irgendwas genug hat… der Titel deutet es ja schon an.


 

weiteren Text anzeigen

 

Info zum Kulturlabor: www.kulturzeiterin.de
Ich bin auch vertreten mit einer Arbeit auf der neuen Webseite des Luminale Büros in Frankfurt:  www.lichtkunst-in-frankfurt.de

»Schattenzeiten«  Ausstellung im Foyer des Gallus Theaters, Frankfurt am Main

7.1. – 27.2. 2022

»Schattenzeiten«, unter diesem Titel stelle ich ab dem 6.1.2022 im Foyer des Gallus-Theaters zwei Bild-Serien aus, in denen Ohnmacht/Macht künstlerisch reflektiert wird. Einmal ist es die Macht der Pandemie und dann die des Terrors und seiner Ereignisse aus den Jahren 2015/16.

In der neusten Serie »inner-circle« ist mit kräftiger Farbigkeit gegen die Tristesse der Pandemie angemalt, als ob Farbe auch als eine Art Heilmittel geeignet wäre. So wird die Struktur des Baumes häufig in abstrakte Formen eingebunden, deren Energiebahnen einen positiven Rhythmus erzeugen. Der Mensch erscheint als Schatten, eher anonym und fügt sich neben Motoren in eine unwirklich erscheinende Bildwelt. Die Macht der Natur und der immer noch nicht endenden Pandemie zwingt uns, unseren Lebensstil herunterzufahren und uns in einen inneren, engeren Kreis zu begeben...

Sensible, künstlerische Umsetzungen von Pressebildern der Terroranschläge 2015/16 sind in der Serie »Wenn die Vernunft die Augen schließt« in einer Dreifarbigkeit komponiert worden und zusätzlich mit Zeichnungen aus Glaskugeln beklebt. Wieder wurde unser Lebensstil angegriffen, diesmal mit barbarischem Terror, der zu nichts führte ausser fassungslosem Entsetzen und Mord. Ohnmacht und Angst werden oft nur im Film oder in Pressemitteilungen, weit weg aus der eigenen Komfortzone, heraus betrachtet, vor sechs Jahren fand es unter uns statt und rückte so unsinnige Gewalt ganz nah an uns heran. In der künstlerisch/dokumentarischen Umsetzung der beiden Bildserien, fasziniert die Brillanz der Bildideen mit Assoziationen an kulturelle Leitbilder, ohne anklagend zu werden und bezeugt mit der abstrakten Umsetzung von Beobachtungen unsere Zeit.

Die Ausstellung ist geöffnet Di - Fr von 14 bis 18 Uhr und zu den Theaterveranstaltungen bis Ende Februar

Ort: Gallus Theater

Kleyerstr. 15, D-60326 Frankfurt am Main

www.gallustheater.de