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Superladen, eine PopUP-Galerie in Offenbach, im Advent

SUPERLADEN
/ temporäre Galerie
/ große kunst
/ zu kleinen preisen
täglich 12––19 uhr geöffnet
• frankfurter straße 31
• 63065 offenbach-city
• gegenüber vom rathaus-café
mit arbeiten von: Felicithas Arndt / Friederike Caroline Bachmann / Petra Buschkämper / Michaela Haas / Anja Hantelmann / Katharina Hantke / Timm Herok / Wolfgang Höher / Heide Khatschaturian / Katrin Köster / Renata Kos /Johannes Kriesche / Mira Laaf / Ulrike Markus / Christine Metzner / Gabriele Nold / Pelusa Petzel / René Spalek/ Claudia Weber / Georgia Wilhelm

"Lichtfall 1", LIchtinstallation in Frankfurt-Niedderad

Es freut mich meine 1. permante Lichtinstallation "Lichtfall 1" its nun fertig... sie ist an der Villa von dem Kunstsammler

Ehepaar Emmer in Frankfurt-Niederrad angebracht. Zu finden in der Flughafenstr. 12 und ist auch tagsüber ein Kunstgenuss.

 

Ich danke der Firma PROLED für die fachkundige Unterstützung mit der Technik und dem Kulturamt Frankfurt.

 

 


„MENSCH–NATUR–KULTUR“

Johannes-Nandu Kriesche, Waldgeflüster, 2021, Installation mit Acryglas und Spannbändern
Johannes-Nandu Kriesche, Waldgeflüster, 2021, Installation mit Acryglas und Spannbändern

Kunstprojekt im Wald in Wiesbaden-Rambach, Goldstein

Die Verbindung mit dem Wald verändert und erweitert die Kunst – hier sind andere Arbeiten als im Innenraum mög- lich und nötig.
Die Arbeiten sind nicht nur ästhetisch mit der Natur und den Jahreszeiten verbunden, sondern werden auch von der Natur verändert. Kunst im Wald verändert und erweitert den Blick der Kunstschaffenden und Betrachtenden auf die Natur.
Auf dem Goldstein, Trompeterstraße, am Waldsportpfad Wiesbaden-Rambach.
Die Waldfläche ist charakterisiert durch absterbende Fichten infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall. Die toten Bäume wurden seit 2020 gefällt, abgestorbene Baumstämme teilweise belassen. Eine Naturverjüngung aus Eichen, Buchen, Edelkastanien, Birken, Vogelbeere, Tanne, Kiefer, Strobe und Fichte wurde durch Anpflan- zung und Einzelschutz ergänzt.
Der Ort erfordert einen achtsamen Umgang mit dem Ökosystem, besonders mit den nachwachsenden Bäumen. Der Ort ist öffentlich, gut erreichbar und großräumig. Es gibt viel zu entdecken.

 

Idee: Forstwissenschaftlerin Ute Kilian, früher Leiterin der Wiesbadener Fasanerie, und dem Künstler Andreas Koridass.


Zeitraum: Aktionszeit 1. bis 30. Oktober 2021, Präsentationszeit darüber hinaus Besucher sind erwünscht!


Ort und nächste Öffentliche Führungen: Wiesbaden, Stadtteil Goldstein-Rambach, Trompeterstraße
Sa., 23. Oktober 2021, um 15 Uhr, Künstlerinnen und Künstler der Aktion sind anwesend.

Das Projekt ist der erste Teil einer geplanten Veranstaltungsreihe zum Thema MENSCH–NATUR–KULTUR unter dem Motto: „Es liegt in der Verantwortung des Menschen Natur und Kultur zu schützen“

Beteiligte KünstInnen: Doris Bardong | Barbara Braun | Hans-Jürgen Fulland | Udo W. Gottfried | Marie-Luise Gruhne | Brigitte Gutwerk | Sigrid Holighaus | Tine Kaiser | Cornelia Kandler | Ute Kilian Andreas Koridass | Johannes-Nandu Kriesche | Romana Menze-Kuhn | Bernhard Meyer | Ruth Ohlig-Kiesel | Usch Quednau | Renate Reifert | Ulla Reiss | Renate Schwarz-Kraft Betina Seibold | Klaus Seibold | Christiane Steitz | Uta Weil

 

Mehr Infos in der Presse : www.fr.de/rhein-main/wiesbaden

Copyright der gezeigten  Bilder in der Slightshow:  ©Andreas Koridass


OPEN Studios im ATELIERHAUS

19. – 21. November 2021


Freitag, 19. 11. 18:00 – 22:00


Samstag, 20.11.  14:00 –19:00


Sonntag, 21. 11. 14:00 – 19:00

Mein Atelier ist an diesen Tagen offen für spontane Besuche. Auch alle Künstler*innen und Kreativen öffnen  ihre Studios im  ATELIERFRANKFURT (AF) am Frankfurter Osthafen. Drei Tage lang können corona-konform zahlreiche der 140 Ateliers im 11.000 qm, ehemaligen Lagerhaus besichtigt werden. Die Ausstellungen sind geöffnet. Snacks & Drinks im Innenhof von der KANTINE im AF.

Eintritt 3 Euro

www.atelierfrankfurt.de



"Freiheit Atmen" und ein tolles Interview über mich

Mein Beitrag auf den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe, 2021


Zum 100. Geburtstag an Joseph Beuys, 12.5.2021

Gedanken zu meiner Arbeit "Aufruf zur Alternative", eine Hommage an Joseph Beuys

Grundlage war der "Aufruf zur Alternative", eine lapidare Überschrift eines Textes, der ein Tag vor Weihnachten 1978 in der Frankfurter Rundschau erschien, vor beinahe 42 Jahren. Ich habe Konsumartikel des damaligen Neckarmann Kataloges ausgeschnitten und über die Blätter in Kreisform komponiert. An den Ecken sind Symbole von Edelmetallen abgebildet. Eine Liste von ausgestorbenen Tierarten im Jahr 1998 umrundet den Text.

Mein Verhältnis zu Beuys fing eigentlich damit an, dass ich 1977 die Documenta 6 in Kassel besuchte. Ich stand plötzlich vor seiner Honigpumpe, bzw. blickte hinab zu einem maschinenartigen Gebilde und ich war total fasziniert. Denn das Verstehen/Nichtverstehen dieser Arbeit war genau das was eine Grundvorraussetzung für moderne Kunst ist: sich öffnen für eine andere Perspektive. Bis dahin kannte ich keine Arbeit von ihm aber diese Arbeit überrumpelte mich förmlich. Ich wußte auf einmal wie wichtig Kunst sein kann und was für eine positive Magie es im Menschen entfachen kann.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass 1977 es eine Art Erweckungserlebnis gewesen war und der Glaube an mein künstlerisches Wahrnehmen dadurch stetig wuchs.
Nach meinem Studium, ab 1987, lernte ich den Galeristen Wolfgang Püschel in Paderborn kennen, mit dem ich seither immer wieder lange Gespräche über die Kunst und vor allem über Beuys führte und führe. Er war umgeben von seinen Schriften, Lithografien und Objekten und gab mir dann 1998 den Auftrag, 25 Blätter seine als Seriegraphie aufgelegten Drucke, zu bearbeiten.
Das Sehen/Empfinden und das Denken als Einheit von Kunst wurde damals in mir angestoßen und dafür steht für mich dieser grossartige Künstler, Joseph Beuys. Seine Denk- und Arbeitsweise ist heute aktueller denn je.
In einigen meiner Bildserien finden sich Inhalte aus dem Anspruch an politisch/ökonomischen und ökologischen Fragen unserer Zeit. 

 

mehr infos und Bilder der Arbeit hier

 

»Jeder Mensch sollte Künstler seyn. Alles kann zur schönen Kunst werden«
Aus Novalis: Glauben, Liebe und Politische Aphorismen, 1798


Vielen Dank für Ihr Interesse, es würde mich freuen wenn Ihnen meine Idee gefällt

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"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch."

Friedrich Hölderlin