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»Kunst zu schenken« Kunstverein Walkmühle / Wiesbaden

Johannes-Nandu Kriesche Paraffinbilder
7 kleine Lichttempel, von Johannes-Nandu Kriesche, 3 x30x40 und 4 x 25x40 cm , Paraffin auf Leinwand, 2022

An den Adventswochenenden

jeweils am Samstag + Sonntags
am 3. + 4., 10. + 11. und 17. + 18. Dezember 2022

jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr

 

Dieses Jahr bin ich mit sieben kleinen Arbeiten vertreten.

Zu erwerben direkt Vor Ort zwischen 350 – 600 Euro

Auch dieses Jahr laden Axel Schweppe, Christiane Erdmann, Peggy Pop und das Team der Walkmühle Sie und Ihre Freunde wieder herzlich ein zur »Kunst zu Schenken« – unserer traditionellen und legendären Gruppenausstellung an den letzten drei Adventswochenenden: Glühwein trinken, Suppe essen, Live-Musik hören, nette Menschen treffen ... und zwischen zahlreichen Unikaten, Multiples und Kleinserien von KünstlerInnen und Künstlern ihr ganz persönliches Weihnachtsgeschenk entdecken und erstehen.

Die Preise aller ausgestellten Werke sind limitiert und bewegen sich zwischen einem bis maximal siebenhundert Euro. Egal ob Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien oder Objekte – bei der »Kunst zu Schenken« findet jeder ein originelles, und außerdem individuelles und einmaliges Geschenk.


Mit Live-Musik Programm an den Wochenenden:

Sa 3.12. und So 4.12.22: Es spielt das Ambient-Kollektiv W.M.F.A. mit Gitarre, Bass, Synthesizer Drum Machines und eine Menge Improvisation.

Mit Lars Niemenen, David Schultes und Julian Sturm.
So 11.12.: Uwe Kemmesies webt in den Ausstellungsräumen rhythmisch-sphärische Handpan-Klangteppiche.
So 18.12.: Ob elektrisch, akustisch, mit teils ungewöhnlichen Gitarren: Tilmann Höhn wird mit einer ambienten Mischung aus Gitarre und modularen Klangerzeugern zu hören sein.

mehr info unter: www.walkmuehle.net     hier noch die:  Anfahrt


»250 Bilder zu je 350 Euro« im Kunstverein Familie Montez / Frankfurt am Main

Es ist geschafft. Die online-Aktion des KVFM “anonyme kunst* – *bis Weihnachten im Montez” ist gestartet.

Es gibt eine gelungene online-Präsentation mit zahlreichen Besuchern und sich anonym haltenden Künstlern. Besonders freuen wir uns darüber, dass die avisierte Zahl von 250 mitmachenden Künstlern erreicht wurde. Die Werke sind online zu sehen, man kann klicken, staunen und sich langsam über eine Kaufentscheidung Gedanken machen – und auch darüber, welcher Künstler wohl welches Werk gemalt bzw. gemacht hat. Ist einer dabei, den man oder den Du kennst?

 

KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
60314 Frankfurt am Main, Honsellstraße 7
www.kvfm.de

Telefon: 069- 29723577

 

Im Schlaf des Lichts, Farbiges Paraffin auf Leinwand und Holz
Im Schlaf des Lichts, Farbiges Paraffin auf Leinwand und Holz

Bild 135



»LICHT bewegt« Videos und Lichtobjekte / 30. Kunsttage Dreieich

27.10. – 13.11. 2022
Die hier ausstellenden Künstler und Künstlerinnen bedienen sich neuer Medien und Materialien, die seit Beginn der Fotografie und den ersten bewegten Bildern bis heute von Kunstschaffenden auf ihre künstlerische Verwendbarkeit hin überprüft werden.
Moritz Dornauf zeigt in seinen Filmen eine Parallelität von zwei verschiedenen Zeiten. Martin Böttcher und Corinna Zürcher lassen auf einem Objekt grafische Bewegungen ablaufen und verändern dieses optisch. Lilo Mangelsdorff schafft in ihren Filmen visuelle Metaebenen. Johannes-Nandu Kriesche lässt durch Glaskugeln das Licht weiterleiten. Ilse Dreher fängt das flirrende Licht im Wasser des Pazifiks ein. Gunter Dellers Video ist eine Zusammenstellung rein visueller Gedichte aus Alltagsmomenten. Brigitte Satori Constantinescu holt den Facettenreichtum der Natur in den Galerieraum; zu dieser Installation komponierte Edith Quis die Klangwelt.

So 6. November 2022 um 15 Uhr - Künstlergespräch
So 13. November 2022 um 15 Uhr - Finissage


Städtische Galerie, Fichtestr. 50a, 63303 Dreieich

Geöffnet Sa 14-18 Uhr/So 14-18 Uhr und nach VB

Eine Zusammenarbeit der KunstInitiativeDreieich und der Bürgerhäuser Dreieich Schirmherr Bürgermeister Martin Burlon
www.kunsttage-dreieich.de

www.buergerhaeuser-dreieich.de.


Fürther Glanzlichter 2022 – Lichtinstallationen in der Innenstadt

Fürth leuchtet wieder am Samstag den 12. November

 

 2018 feierten die „Fürther Glanzlichter“ anlässlich des Festjahres „200 Jahre eigenständig“ ihre Premiere: Kunstvoll illuminiert erstrahlten viele Gebäude in der Innenstadt und brachten die Besucherinnen und Besucher zum Staunen. Ganz neue Perspektiven konnten so wahrgenommen werden und allerorten war der Wunsch zu vernehmen, diese Veranstaltung zu wiederholen.

 

Seitdem sind die "Fürther Glanzlichter" immer im November geplant, da dieser Monat eine ganz besondere Bedeutung für die Kleeblattstadt hat: Vor über 1000 Jahren wurde im November Fürth zum ersten Mal urkundlich erwähnt und vor über 200 Jahren in den Rang einer Stadt erster Klasse erhoben. Der November ist also sozusagen der Geburtstagsmonat der Stadt und mit den „Fürther Glanzlichtern“ wird künftig daran erinnert.

 

Nachdem die Gebäudeillumination coronabedingt 2020 und 2021 abgesagt werden musste, steht nun am Samstag, 12. November, die Neuauflage auf dem Programm und wieder waren Kunstschaffende eingeladen, sich im Rahmen eines Wettbewerbes für die "Fürther Glanzlichter" zu bewerben. Während in der Vergangenheit verschiedene Jubiläen als Thema aufgegriffen wurden, steht in diesem Jahr ein ganz besonderer Gedenktag im Mittelpunkt:

 

Vor 100 Jahren gab es in Fürth Pläne, dass die Kleeblattstadt nach Nürnberg eingemeindet werden sollte. Gegen dieses Vorhaben stemmten sich aber einige Fürtherinnen und Fürther, die die Aufgabe der Selbstständigkeit unbedingt verhindern wollten. In kürzester Zeit mobilisierten sie die Bürgerschaft und leiteten ein Volksbegehren ein. Das Ergebnis: 65 Prozent der Fürther Bevölkerung stimmte gegen die beabsichtigte Eingemeindung. Die Eigenständigkeit war gerettet und Fürth blieb Fürth. Dieses bis heute ganz spezielle Verhältnis zwischen den Nachbarstädten - was beide verbindet oder auch trennt - ist das Motto der diesjährigen "Fürther Glanzlichter".

 

Folgende geschichtsträchtige bzw. besonders prägnante Gebäude oder Örtlichkeiten werden in diesem Jahr illuminiert:

  • Hallplatz (Fassade des Amtsgerichts aus Blick Kirche „Unsere Liebe Frau")
  • Fürther Freiheit 6 (ehemals Haus des Handwerks)
  • Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage , meine Lichtinstallation dort  (Johannes-Nandu Kriesche)
  • Hallstraße 2
  • Schwabacher Straße 32
  • Ludwig-Erhard-Straße 6 (Fassade des Ludwig Erhard Zentrum)
  • Königstraße 88 (Rathausturm)
  • Marktplatz 2 (Grüner Markt)
  • Würzburger Straße 2 (Kulturforum, ausgewählter Bereich im Innenhof)
  • Uferpromenade / ehemaliges Flußbad und in Höhe des Interkulturellen Gartens
  • Mariensteig

Mehr info: Fürther Glanzlichter 2022


»Schwarm21« Morning- & Night- Studio, Innenstadt Kassel

4.8. – 4.9. 2022

 

Ab dem 4. August 2022 wird der Pavillon 1 an der Kurt-Schumacher-Straße 25 (Hansa-Haus) zum Raum für Austausch und Treffpunkt sowie zum Workshop- und Ausstellungsraum. KünstlerInnen treffen KunstpädagogInnen, kunstaffine AktivistenInnen, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen ab August 2022 im Pavillon 1 vor dem Hansa-Haus, Kassel, Kurt-Schumacher-Straße 25. Schwarm21 ist eine freie Künstler-Initiative, nicht gesponsert, nicht institutionell gefördert, unzensiert und selbstorganisiert.


Steffi Barthel, Jennifer Baumgärtel, Ricardo Bezerra, Gabriele Böhm, Francisco Klinger Carvalho, Johannes-Nandu Kriesche, Nikolaus A. Nessler, Lydia Ried & Alexander Merian Winn sind Schwarm21

Schwarm21
Kurt-Schumacher-Str. 25, 34117 Kassel


Öffnungszeiten: Jeden Tag ausser Montags, von 10 – 13 Uhr und 20 – 23 Uhr

 

Workshops: dienstags + donnerstags 17:00 Uhr


Mehr Info: www.schwarm21.org

Schwarm21 hat seinen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum am Rande der Kasseler Innenstadt im Pavillon 1 des Hansa-Hauses in der Kurt-Schumacher-Straße 25 - 31. A) 12 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof B) 10 Minuten Fußweg zum Fridericianum und Ruruhaus C) 12 Minuten Fußweg zur Documenta-Halle D) 20 Minuten Fußweg zum Hallenbad Ost


»Einsprung« Glaskugelbilder in Bad Orb

Finissage, Sonntag, 28. August, 14.00 – 18.00 Uhr

9.7. – 28.8. 2022

 

In meinen Arbeiten bekommen optische Irritationen und inhaltliche Dissonanzen den größten Stellenwert. Ich versuche aus persönlich Erlebtem, Kompositionen in die Allgemeingültigkeit zum klingen zu bringen. Verschiedene Materialien, wie Paraffin, LED-Tubes, Öl auf Leinwand, Expanderschnüre, Acrylglas und neuerdings auch Glaskugeln, finden in meiner Neugier nach Bildern ihren Platz und ergeben immer wieder neue Herausforderungen, die ich liebe… denn die Kunst besteht auch darin aus etwas Unmöglichem, Möglichkeiten zu machen.
Die Bilder gerade der neueren Glaskugelserie fordern durch ihre Oberflächenstruktur mit den zahlreichen Lichtbrechungen eine Offenheit des Denkens heraus, um sich den Phänomenen der Welt aus unterschiedlichen Perspektiven und mit einem offenen Blick zu nähern. Der Sprung ins Wasser, in der Neuen Serie der Glaskugelbilder, und die optische Bewegung darin, verheißt dem Menschen ein Gefühl von Freiheit und Schwerelosigkeit. So bleibt auch der "Sprung ins kalte Wasser" nicht nur ein Sinnspruch, es ergibt eine künstlerische Formel bei der ich nicht genau weiß, was dabei am Ende herauskommt.


Öffnungszeiten siehe Website


Heyne Kunst Fabrik
Wendelinusstraße 2
63619 Bad Orb


www.heynekunstfabrik.de


»Freiheit Atmen« Teilnahme an dem Lichtkunstwettbewerb, Alter Schlachthof, Karlsruhe

Die lange Nacht voll Kunst und Kultur im Kreativpark Alter Schlachthof

Samstag 21.5. 2022, 18 – 3 Uhr

 

Im Altertum galten die Lungen als Flügel der Seele. Eine große Plexiglasscheibe mit farbigem Licht liegt im Zentrum eines stilisierten Hauses, unser Haus Europa, mit seinen verschiedenen Kulturen aber eines eint uns alle: den Geist der Freiheit einzuatmen; in einer Demokratie zu leben.

 

Im Frühjahr 2020 war für die geplante Kulturnacht „Schwein gehabt“ auf dem Gelände des Alten Schlachthofs in Karlsruhe im Mai, erneut der Wettbewerb für Lichtkunst ausgeschrieben worden. Der im Jahr 2012 von der Bildhauerin Antje Bessau ins Leben gerufene Lichtkunstwettbewerb, der sich inzwischen zur Hauptattraktion der Kulturnacht „Schwein gehabt“ etabliert hat, sollte das Thema der Europäischen Kulturtage „Europa - ein Versprechen“ aufgreifen.

 

hInfos: www.alterschlachthof-karlsruhe.de/ausgeschlachtet/

 

 

 

Auf der Webseite www.youtube.com/hashtag/medienkunstkarlsruhe sind alle 17 Lichtkunstbeiträge der KünstlerInnen mit einem  Interview schon mal zu sehen und zu hören.

Hier ist der direkte Link zu meinem Video/Interview:  www.youtube.com./watch?v=fP-8Z4QUa68 (Kleiner Tipp falls Sie es ohne Werbung sehen wollt: einfach die Zeile von youtube kopieren und im Browser öffnen)

Infos:  www.alterschlachthof-karlsruhe.de, Programmheft2022_VIEW_Schwein_gehabt_2022.pdf



Lichtkunst in Frankfurt

Es gibt eine neue Webseite über Lichtkunst in Frankfurt:
Ich bin auf dieser neuen Seite mit meiner letzten Lichtinstallation vertreten und freue mich sehr über die Veröffentlichung. Meine erste permante Lichtinstallation "Lichtfall 1", ist nun an der Villa von dem Kunstsammler Ehepaar Emmer in Frankfurt-Niederrad angebracht. Sie befindet sich in der Flughafenstr. 12 und ist auch tagsüber ein Kunstgenuss.
Eingeweiht wurde sie am Samstag den 18. September 2021 um 20 Uhr.
Ort: Flughafenstraße 12, 60528 Frankfurt am Main
Lichtfall 1, 2021, LED-Tubes, Aluminium, Farbiges Acrylglas, 4,60 x 1,60 m
Lichtfall 1, 2021, LED-Tubes, Aluminium, Farbiges Acrylglas, 4,60 x 1,60 m


»Einsprung«  Ausstellung im Switchboard, Frankfurt am Main

27.1. – 18.3. 2022

„Alle Lust will Ewigkeit“ oder „Grenzwanderer“ heißen Bildserien. Damit setzt das Community-Café Switchboard die vor einigen Jahren begonnene und wegen Corona ausgebremste Reihe mit Kunstausstellungen fort.


„Einsprung“ erklärt die Motive der Serie „Alle Lust will Ewigkeit“ ziemlich treffend: Nandu Kriesches Bilder zeigen Schwimmer und Schwimmbadszenen. Das Besondere an den Bildern ist dabei weniger das Schwimmbad-Thema, sondern vielmehr die verwendete Technik: „Auf einen malerischen Grund aus Leinwand setzt die Künstler*in transparente und farbige Glaskugeln, wie man sie aus dem industriellen Bereich kennt“, erklärt der Kunsthistoriker Christian Kaufmann von SwitchKultur-Team. „Die Glaskugeln erweitern das Bild ins Reliefhafte und verleihen ihm eine räumliche Tiefe. Zugleich fangen die Kugeln die Reflexionen des Lichts ein. Ein schwimmendes Oberflächenspiel lässt die Betrachtenden wortwörtlich in das Bild eintauchen und gestattet metaphorisch beziehungsweise über das Sehen eine Annäherung an das fluide Wassermotiv“.

 

Switchboard – bar.cafe.kultur
Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 19 – 24 Uhr, Fr + Sa 19 – 01 Uhr, So 14 – 18 Uhr

www.johannes-kriesche.de/works/alle-lust-will-ewigkeit/

 

Interview in dem Männermagazin GAB, Febr. 2022:

www.maenner.media/regional/gab/grenzwanderer/


„Here we are“, Kunstverein Familie Montez e.V., Frankfurt am Main

18.2. – 06.3. 2022

Mit: Victor van der Saar, Ingrid Schäflein, Hagga Bühler, Isabel Friedrich, Martin Janssen, Johanna Lohf, Ulli Heinlein, Daniel Eyrich, Edwin Schäfer, Roland Vonderbank, Edda Rössler, Bettina de Kartzon, Kathrin Bray, Andreas Schmitt, Selamawit Zewdie, Uschi Lüdemann, Pia Deborah, Alexander Kueller, Dirk Baumanns, Anke Stein, Luis Ramirez, Oliver Tüchsen, Jörgen May, Barbara Scholz-Evans, Yan Rechtmann, Prashant Chavan, Corinna Mayer, Josef Schmelz, Direter Wolthaff, Ralf Löhr, Ulla Sommer, Peter Debusi, Diane Preyer, Markus Böhm, Ilona Herrschaft-Lesnaia, Dieter Kempiak, Yvonne Herrchen-Pynenburg
Karl-Heinz Schadenald, Gözde Ju, Steffen Merte, Michael Jung, Daniela Orben, Haru Neidhardt, Ewa Stefanski, Nikolaus Nessler, Wanda Pratschke, Katja Kempe, Sali Musliu, Max Pauer, Achim Ripperger, Kerstin Krone Bayer, Gisa Hillesheimer, Ericson Krüger, Johannes-Nandu Kriesche, Maciej Russinek, Markus Becker, Sandra Li, Elvira Lantenhammer, Irena Hardjanegara, Vesna Bilic, Christopher Knaus, Costa Bernstein, Claudia Pense, Sigi Am Thor, Siegfried Kärcher, Maks Dannecker, Ingrid Schäflein, Jeff Sheel, Claudia Weber, Pascal Lorenz, Purple Rabbitz, Elke Emmy Laubner, Mihai Grosu, Holger Schulze, Mandy Muschkowski, Olga Petrova, Rainer Raczinski, Evelyne Brotfeld, Katrin Dillmann, Eric Schrade, Victor Kornis, Annett Gioia, Barbara Walzer, Ulla Sommer, Ben C, Serkan Goeren, Toni Wombacher, Julia Roppel, Jerome Cholet, Contanza Weiss, Reda Marija Richter, Sven Kierst, Jorgen May, Paul Hirsch u.a.
Begrüssung: Daniel Mouson, Einführung: Edda Rössler
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
Honsellbrücke am Hafenpark, Frankfurt am Main, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main


Lichtinstallation in der Pop-Up Galerie Kulturlabor, Frankfurt am Main

2.2. – 27.2. 2022

Verein Kulturzeiter*innen e. V. in einem leerstehenden Ladengeschäft , Berliner Str. 32 in Frankfurt

Auf eine ganz kurzfristige Anfrage vom Kulturlabor, hat Johannes-Nandu Kriesche eine Lichtinstallation aus verschiedenen Objekten miteinander in einen Dialog gebracht, die sich, abstrahiert gesprochen, um das Fliessen von Energie drehen.

 

Der Tropfen als Form taucht immer wieder in den Lichtobjekten auf, mal an der Wand auf einen zukommend, wie ein warmer Regen aus Licht. In dem Bild „Doppelengel“ (Glaskugeln, Plexiglas auf Öl, Leinwand und Holz, 2018, 80 x 45 cm), was eine Mittelalterliche Darstellung als Inspiration hatte, fallen leucht-orangene Acrylglastropfen regelrecht vor die Füße. Gerade diese Technik mit Glaskugeln als Lichtbrecher haben die ausgestellten Objekte im Fenster alle gemeinsam. In dem Bild brechen sie die Konturen auf und verundeutlichen den Blick auf Details, die Schärfe ist nur auf die Tropfen beschränkt. Bei dem Objekt daneben mit dem Titel: "Ende eines Gespräches mit der Diktatur des Abstrakten“, (Mixt Media, 2021, 60 x 40 x 30 cm), bilden ausgediente älter Handys einen Kranz um einen Kopf der wohl von irgendwas genug hat… der Titel deutet es ja schon an.


 

weiteren Text anzeigen

 

Info zum Kulturlabor: www.kulturzeiterin.de
Ich bin auch vertreten mit einer Arbeit auf der neuen Webseite des Luminale Büros in Frankfurt:  www.lichtkunst-in-frankfurt.de

»Schattenzeiten«  Ausstellung im Foyer des Gallus Theaters, Frankfurt am Main

7.1. – 27.2. 2022

»Schattenzeiten«, unter diesem Titel stelle ich ab dem 6.1.2022 im Foyer des Gallus-Theaters zwei Bild-Serien aus, in denen Ohnmacht/Macht künstlerisch reflektiert wird. Einmal ist es die Macht der Pandemie und dann die des Terrors und seiner Ereignisse aus den Jahren 2015/16.

In der neusten Serie »inner-circle« ist mit kräftiger Farbigkeit gegen die Tristesse der Pandemie angemalt, als ob Farbe auch als eine Art Heilmittel geeignet wäre. So wird die Struktur des Baumes häufig in abstrakte Formen eingebunden, deren Energiebahnen einen positiven Rhythmus erzeugen. Der Mensch erscheint als Schatten, eher anonym und fügt sich neben Motoren in eine unwirklich erscheinende Bildwelt. Die Macht der Natur und der immer noch nicht endenden Pandemie zwingt uns, unseren Lebensstil herunterzufahren und uns in einen inneren, engeren Kreis zu begeben...

Sensible, künstlerische Umsetzungen von Pressebildern der Terroranschläge 2015/16 sind in der Serie »Wenn die Vernunft die Augen schließt« in einer Dreifarbigkeit komponiert worden und zusätzlich mit Zeichnungen aus Glaskugeln beklebt. Wieder wurde unser Lebensstil angegriffen, diesmal mit barbarischem Terror, der zu nichts führte ausser fassungslosem Entsetzen und Mord. Ohnmacht und Angst werden oft nur im Film oder in Pressemitteilungen, weit weg aus der eigenen Komfortzone, heraus betrachtet, vor sechs Jahren fand es unter uns statt und rückte so unsinnige Gewalt ganz nah an uns heran. In der künstlerisch/dokumentarischen Umsetzung der beiden Bildserien, fasziniert die Brillanz der Bildideen mit Assoziationen an kulturelle Leitbilder, ohne anklagend zu werden und bezeugt mit der abstrakten Umsetzung von Beobachtungen unsere Zeit.

Die Ausstellung ist geöffnet Di - Fr von 14 bis 18 Uhr und zu den Theaterveranstaltungen bis Ende Februar

Ort: Gallus Theater

Kleyerstr. 15, D-60326 Frankfurt am Main

www.gallustheater.de